Ende der ereignislosen Zeit Endlich war es soweit, die Hegner Feuerwehr konnte nach 30 Jahren ihr brandneues Fahrzeug in den neuen Bundesländern abholen. Darauf hatten wir vom Alefanz uns gefreut, denn bei solch einer Reise passiert immer etwas. Nur bei dieser Fahrt nicht.
Oder haben die alle dicht gehalten?
Wir haben nur herausbekommen, dass die Fahrt sooo langweilig war, dass mann ein Männermagazin beim
Tankstop kaufen musste. Auch bei den zusätzlichen Proben die abgehalten wurden passierte nichts. Dass nach einigen Übungen der Anschluss am Tank brach und das Auto wieder zum Hersteller musste, war eher ärgerlich als lustig. Auch bei der Einweihungsfeier verlief alles ohne Pannen. Wir sahen unsere Fälle wegschwimmen. Wie waren wir erfreut, dass diese ereignislose Zeit bei der ersten richtigen Übung in St. Adelheit endete. Hier vergaß der Kommandant, dass man keinen Allrad gekauft hatte und wollte mit Elan auf der Wiese umdrehen. Gut, dass das Fahrzeug von Allenbach noch da war und das eingesunkene Fahrzeug herausziehen konnte. So hatten wir endlich etwas zu berichten und machten auch gleich ein Foto.
Richtig nett wurde es dann bei der ersten Alarmübung: Brand in der Schlossbergstrasse. Alle Mann ins Auto und los ging’s. Der Maschinist glitt mit unsicheren Fingern über die vielen Knöpfe am Armaturenbrett und gab auf, ohne einen Schalter umzulegen. Auf die Frage, ob er nicht das Blaulicht und das Martinshorn einschalten wolle meinte er: „Ach, für das kurze Stück braucht man das nicht“.
Am Einsatzort angekommen musste man noch etwas weiter fahren damit die Leiter von Allensbach auch noch Platz vor dem Haus haben würde. Kein Problem, denn man hat ja 60 Meter Angriffsschlauch auf der Haspel. Also fuhr der Maschinist weiter. Der Angrifftrupp rollte den Schlauch ab und meldete, dass der Schlauch zu kurz sei. Also das Auto wieder zurückstoßen. Dazu fällt einem spontan ein, dass Männer auch bei anderen Gelegenheiten Probleme mit Längenangaben haben.
Weiter ging es dann bei der Jahresabschlussübung in Allensbach. Hier hatte der Maschinist Probleme mit der Breite. Er Übersah in der Eile einen Handlauf und schon war die hintere rechte Abdeckung abgeschrammt. Nicht gerade lustig, aber folgenschwer.
Bei einem Fahrzeugbrand bei der Waldsiedlung hätten die Hegner ihr neues Auto das erste mal so richtig zum Einsatz bringen können. Aber nein, die Allensbacher kamen, da das Hegner Fahrzeug gerade mit dem Blechschaden in der Reparatur war. Wir sind gespannt, wie’s weiter geht.
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