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Hegner Alefanz!


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Bis hierher ging es gut

Die Bächle Butzer hatten kurz vor Weihnachten ihre Mitglieder und einige Vertreter von befreundeten Vereinen zu einem Brunch nach Konstanz eingeladen. Da diese Einladungen aufgrund der Erfahrung der vergangenen Jahre einen Genuss versprechen, kommen die Mitglieder und die Vertreter Hegner Vereine gerne und zahlreich. So auch Michael F. von den Schlafkappen. Der Brunch verlief wie man es sich erhofft hatte. Es gab reichlich gute Speisen. Auch das Trinken kam nicht zu kurz, insbesondere, weil Sekt O-Saft und Kaffee kostenlos waren. Die Zeit verging wie im Flug und man machte sich am vortgeschrittenen Nachmittag auf den Heimweg. Schon beim Aufstehen merkte Michael , dass der Boden in den letzten Stunden etwas uneben geworden war. Also: volle Konzentration! Und sich ja nichts anmerken lassen. Bis zum Bahnhof war es ja auch nicht weit und der Seehas hilft durch sei Wackeln, etwaiges Schwanken zu kompensieren. In Hegne angekommen war die absolute Kontrolle wieder angesagt um den Berg bis zum Gemeindehaus zu erklimmen. Dort verabschiedete man sich noch wortreich und ohne Probleme schaffte er die Kurve in die Halde. Uff, es war geschafft. Keiner hatte was gemerkt und das Sofa war nicht mehr weit. Nur vergaß er eins, die Straße zur Halde ist nicht eben geteert und damit stellt ein Abwassergully eine latente Gefahr dar. Er stolperte darüber und landete auf seinem Knie. Im Laufe des folgenden Tages besserte sich der dicke Kopf; das dicke Knie hingegen blieb ihm noch zwei Wochen.

Jugendliche Ausdauer

Einige Mitglieder der Bächle-Butzer beschlossen einen Frühschoppen in Konstanz zu feieren. Mit dabei war Markus Sch., genannt Boffes, aus Langenrain. Man traf sich in Hegne und ließ natürlich die Autos stehen und fuhr mit dem Seehas nach Konstanz. Im „Roten Gugelhan“ wurde gemütlich gefrühschoppt. Da Boffes, aufgrund seiner Jugend, glaubt länger durchhalten zu können / müssen, blieb er auch länger. Aber auch für ihn kam die Zeit des Abschieds und er setzte sich recht entkräftet in den Seehas. Die wohlige Wärme und das Schütteln des Seehas übermannten ihn. Kurz vor Mühlhausen weckte ihn ein Kontrolleur und meinte mit Blick auf seinen Fahrschein, dass er doch einige Ortschaften zu weit gefahren sei. Boffes musste aussteigen und eine Stunde warten, bis er wieder in die andere Richtung fahren durfte. Kaum saß er, umschlangen ihn Morpheus Arme und er fuhr mal wieder friedlich schlafend an Hegne vorbei. In Konstanz wurde er erneut unsanft geweckt und musste seinen gemütlichen Schlafplatz verlassen. Was sollte er nun machen? Wiederum das Wagnis eingehen bis Mühlhausen, oder gar nach Engen zu fahren? Nein! Kurz entschlossen schlug er den Weg zu einem Kollegen in Konstanz ein. Da sein Auto noch längere Zeit in Hegne stehen blieb, hat er sich dort wohl auch richtig ausgeschlafen und jugendliche Ausdauer für neue Abenteuer getankt.
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