Hegne Leute

Hegner Alefanz!


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Brötle-Schwund

Im Marianum gibt es Fasenacht, so all zwei Johr, des isch e Sach. Do sind närrisch immer wieder, Klosterschwestern, Pfarrer Kinder. Es gibt zu Essen und zu Trinken, belegte Brötle, auch mit Schinken, Sekt und Bier und auch noch Wein, für die Kinder Süßes fein. Fanta Sprudel Cola-Mix, leider aber keinen Gigs! Des isch it schlimm, mir esset Brötle, bis zu dem Punkt, wo sie vonnöten. De Willi sagt: „S‘giht konne meh! Sind alle weg, oh weh, oh weh!“ Die Gäste sagen: „S‘isch halt so, jetzt trinken wir noch einen, Ho Narro!“ Am nächsten Tag wird aufgeräumt, der Saal gefegt und eingeschäumt. Der Willi ruft den Aufzug auf, des Zeug muss fort, des wird verstaut und plötzlich hört man laut verkünden: „Do sind se jo, um Himmels Willen!“ Der ganze Aufzug voll mit Wecken, des isch grad grausig, zum Verrecken, es isch halt so, des isch gesessen, die Brötle konnt mer grad vergessen!

Weitsicht

Die Nachbarin hat Manfred R. vorgeschwärmt, dass auf der Reichenau ein neues Denkmal erstellt wurde. Schön, groß, halt ganz klasse sei es. Also hat sich Manfred entschlossen bei der Einweihung dabei zu sein. Er ging an den Schrank und holte seine Kamera heraus. Ab auf die Insel. Als der feierliche Akt begann, packte er seinen Foto aus der Ledertasche und hatte plötzlich ein Fernglas in der Hand. Sein Foto und sein Fernglas haben eine ähnliche Lederhülle und da hat er sich vergriffen. Macht ja nichts. Genauer als er, konnte keiner das Denkmal bestaunen.
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