Hegne Leute Start
Bildergalerien
Vereine & Links
Gästebuch

Das große Fest zur Einweihung der renovierten Kapelle
und Segnung des neuen Feuerwehrautos
am 18. Mai 2003

Pfarrer i.R. Bernhard Adler läutet gekonnt die Glocke zum Beginn des Fests    Glockengeläut

dann kam der Fanfarenzug

viele Besucher, trotz noch unsicherem Wetter

der ökumenische Gottesdienst mit Pfarrer Storz (links) und Pfarrer Ubbelohde

die Musikkameradschaft Langenrain-Freudental spielt

nach 'Großer Gott wir loben dich' wurde das Wetter schön

jetzt wird das neue Auto gesegnet

Bürgermeister Kennerknecht überreicht dem Hegner Feuerwehr-Abteilungsleiter
Frank Koch einen Ulrika-Schlüsselanhänger

der Vorsitzende des Kulturvereins Lothar Karrer bekommt viel Lob für die Arbeit
der Mitglieder und Helfer, und einen Gutschein für ein Helferfest

Lothar Karrer berichtet über die geleisteten Arbeiten und dankt allen Helfern
Redner und Gratulanten von links nach rechts: der allensbacher Feuerwehrkommandant Karlheinz Späth, Kreisbrandmeister Rolf Jürgen Stoffel, Bürgermeister Helmut Kennerknecht, Abteilungsleiter Frank Koch, Ortsvorsteher Andreas Hoffmann

Diakon Winfried Schaden spricht für den Pfarrgemeinderat

Arnold Buchholz dankt dem Vorsitzenden für seinen unermüdlichen Einsatz

wann geht es denn los?

der Spielmannszug der Konstanzer Feuerwehr

was gibt es denn da zu sehen?

Schauübung Unfallrettung: der eingeklemmte Fahrer ist schon befreit, jetzt bauen wir ein Cabrio

die Kinder holen sich die Fragebögen zum Quiz

Schauübung Höhenrettung

das Fest im Überblick

Ira im Korb der Drehleiter

Bild von Toddy

Hegne von oben (über 30 Meter)

ungewohnter Blick auf's Kloster

St. Elisabeth

links ist der Ortsvorsteher von Schwalldorf und rechts die Abteilungskommandantin Irmgard Wiest. Das Geschenk ist eine Luftaufnahme von Schwalldorf mit Grüßen zur Fahrzeugeinweihung.

So sieht eine Fett-Explosion aus, wow!

17.20 Uhr: die vielen fleißigen Helfer haben allen Grund, etwas müde zu wirken.

Wovon ich keine Bilder habe: Tombola, Kaffe und Kuchen, Wasserspiele, Preisverleihung Quiz, Infostand in der Kapelle, ...

wieder nach oben

im Südkurier vom 20.5.2003 schrieb Thomas Zoch über das Fest:

Ausdruck des Gemeinsinns

In Hegne wurden die renovierte Kapelle und das neue Feuerwehrauto gefeiert Mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Dorffest feierten zahlreiche Hegner ihre renovierte Dorfkapelle und das neue, moderne Feuerwehrauto. In den Ansprachen wurde mehrfach das herausragende Engagement des Kulturvereins (HKV) und seines Vorsitzenden Lothar Karrer gewürdigt. Und mit dem neuen Fahrzeug sei die Schlagkraft der Allensbacher Gesamtwehr wesentlich verbessert worden.
Allensbach (toz) Diejenigen, die bei der Renovation mitgeholfen haben, hätten "letztlich ein Glaubenszeugnis gegeben", so der katholische Pfarrer Gunter Storz beim Gottesdienst. Er forderte dazu auf, in die täglich geöffnete Kapelle zu gehen, um dort die Liebe Gottes zu suchen. Der neue Altar mit dem Symbol des Osterlamms und der neue Ambo mit dem Zeichen der Friedenstaube würden bei der ersten heiligen Messe geweiht. Pfarrer Storz segnete im Anschluss das Feuerwehrauto. Der evangelische Pfarrer Hans-Wilhelm Ubbelohde verglich die Leistung der Wehr mit der des barmherzigen Samariters. "Ihr tut praktische Nächstenhilfe und damit Gottesdienst", so Ubbelohde. Dabei helfe das neue Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank und "vielen Extras".
Bürgermeister Helmut Kennerknecht betonte, dass bei der Feuerwehr wie auch der Kapellenrenovierung "viel Idealismus und ein hohes Maß an Gemeinsinn" zum Ausdruck kämen. Das neue Fahrzeug sei "wie ein Schweizer Offiziersmesser: Eine richtige Allzweckwaffe". Er überreichte dem Hegner FW-Abteilungsleiter Frank Koch einen Schlüsselanhänger mit dem Porträt der Schwester Ulrika. An Lothar Karrer übergab er einen Scheck für ein Helferfest. "Der HKV hat hier wirklich eine imposante Leistung vollbracht", so der Bürgermeister, der auch allen übrigen Beteiligten dankte. Die Kapelle sei nun "ein Kleinod in der Gemeinde".
Auch Ortsvorsteher Andreas Hoffmann hob das Engagement des HKV, der Pfarrgemeinden und der Hegner Schwestern hervor. Die erfolgreiche Stuhlspende-Aktion, die die Ortsverwaltung initiiert hatte, habe bei über 60 Spendern fast 7500 Euro eingebracht. "Das ist ein Riesenwert für einen Ort in der Größenordnung von Hegne." In der Kapelle wünsche er sich neben den kirchlichen Veranstaltungen auch ein breites Kulturprogramm. Und der Feuerwehr wünschte Hoffmann "trotz optimaler Ausstattung wenig Einsätze".
Lothar Karrer rekapitulierte die einzelnen Renovierungsschritte. "Weit über 1000 Arbeitsstunden" seien ehrenamtlich geleistet worden. HKV-Beirat Manfred Ruoff habe ihm am selben Morgen mitgeteilt, dass er die neue Tür, die er kostenlos mit seinem Sohn anfertigte, spende. Der Kostenvoranschlag für eine Tür habe mal bei 1400 Euro gelegen, so Karrer. Die Geschichte der 1879 erbauten Kapelle habe Richard Welschinger aufgearbeitet, sie wird in der im September erscheinenden Ortschronik des HKV veröffentlicht. Einziger Wermutstropfen: Das Friedensbild, das Otto Marquardt 1946 auf die Chorwand gemalt hatte und dass Ende der 50er-Jahre übertüncht wurde, sei nicht mehr zu restaurieren gewesen.
Diakon Winfried Schaden sagte im Namen des Pfarrgemeinderats, dass durch das neue Feuerwehrauto und die Kapelle die "irdischen und himmlischen Bedürfnisse" nach Hilfe und Nähe zu Gott gestillt würden. Die Kapelle sei ein "Schmuckstück" geworden und "ein neues Begegnungshaus für die Hegner".
Kreisbrandmeister Rolf Jürgen Stoffel betonte, dass die Gemeinde die Förderung für das neue Fahrzeug gerade noch rechtzeitig beantragt habe. Bei der heutigen Finanzlage wäre das wohl nicht mehr möglich. Feuerwehrkommandant Karlheinz Späth führte an, dass man nun "eines der modernsten Fahrzeuge seiner Art im Landkreis" habe, wodurch der Altersschnitt des Fuhrparks von 20,75 auf 18 Jahre gesunken sei. Es gebe aber noch drei betagte Fahrzeuge, vor allem das knapp 30 Jahre alte Auto in Kaltbrunn wolle man in den nächsten Jahren durch ein neues ersetzen. Abteilungsleiter Koch freute sich über das "tolle Auto". Es biete "eine gewisse Sicherheit von der Ausrüstung her".
Davon konnten sich die Festbesucher anschließend selbst überzeugen. Mittels weiterer Fahrzeuge und den Drehleitern aus Allensbach und Konstanz führte die Wehr am Nachmittag Übungen vor. Wer wollte, konnte mit der Leiter in luftige Höhen gelangen. Die Jugendfeuerwehr bot Spiele für Kinder an. Die Schule veranstaltete eine Tombola, bei der jedes Los gewann. Feuerwehr und HKV boten ein Mittagessen und Getränke an, der Pfarrgemeinderat servierte Kaffee und Kuchen. Für stimmungsvolle Musik sorgten der Spielmannszug der Konstanzer Feuerwehr und die Musikkameradschaft Langenrain-Freudental, die auch den Gottesdienst mitgestaltet hatte. Zum Festauftakt hatte der Fanfarenzug Hegne aufgespielt.

wieder nach oben